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Reiseträume mit 30 Tagen
Urlaub im Jahr
 
  Stand: April 2008           Datum der Reise: 06.06.2006 - 21.06.2006    
 
 
 


 
 

Sommer 2006: Mit dem Wohnmobil durch Skandinavien und rauf zum Nordkapp, ein Reise- und Erlebnisbericht

                                         
   Dänemark                     Schweden                       Finnland                        Norwegen

Vorwort:
Regelmäßige Leser unserer Reiseberichte wissen es bereits, wir haben nunmehr ein eigenes Wohnmobil gekauft.
Aber dies war keinesfalls unser erster Berührungspunkt mit dem mobilen Leben als Wohnmobilfahrer!!

Für unsere Hochzeitsreise im Sommer 2006 (zu Zeiten einer glorreichen Fußballweltmeisterschaft in Deutschland) haben wir uns nach etwas Hin und Her für einen echten Abenteuerurlaub entschieden.
Wir wollten einmal den nördlichsten Punkt des heutigen Europas bestaunen.
Das Nordkap in Norwegen.

Damals im Sommer 06 dachten wir allerdings nicht im Traum daran eines Tages mal einen Reisebericht oder ein Reisetagebuch daraus zu machen oder diesen gar auf einer eigenen Webseite im WWW einzustellen.

Da das Nordkap jedoch für den Wohnmobilfahrer wie ein magischer Magnet immer wieder Anziehungspunkt ist und er (also der Womo- Fahrer) sich trotz unglaublicher Entfernung auf den Weg zu diesem besonderen geografischen Punkt aufmacht, haben wir uns entschlossen unsere Erfahrungen und Reiseerlebnisse auf unserer ersten Campingtour im Sommer 2006 für unsere Webseite aufzuarbeiten und dann doch noch mit Verspätung hier bereit zu stellen.

Entgegen der sonst hier vorzufindenden Reisen ist dieses Reisetagebuch eigentlich in sich geschlossen. Es gibt also keine Geschichte vor der Reise und auch keine Reise nach der Geschichte.
Nachdem wir das Mietmobil im Sommer 06 wieder abgegeben haben, haben wir uns zunächst wieder ganz klassisch unserem damaligen Urlaubsschema zugewandt: (Kurz-)Reisen mit PKW und Billigflieger/Mietwagen.
Es sollte daher noch ein knappes Jahr dauern, bis wir uns erneut an den Traum vom mobilen Leben wagten, welchen wir uns dann im Mai 07 mit dem ersten eigenen Wohnmobil erfüllt haben.
Aber man kann in diesem Bericht schon die ersten Anzeichen dafür entdecken, woher der Wind weht und das vielleicht doch das Camper-Gen in einem schlummert. Aber urteilen Sie selbst, wie war das damals:

Campen? Oh Gott, ich habe es gehasst! Wie das in der Jugend so ist hat man einige Nächte mal hier und da im Zelt verbracht.
Zelten ist aber nichts für mich. Ich brauche abends eine feste Wand und keine aufgestellte Stofftüte, in der man nichtmals gerade stehen geschweige denn gehen kann.
Bis dato hatten wir aber auch keinerlei Berührungspunkte mit dem Thema Wohnmobil oder Wohnwagen.
Meine Meinung hierzu schwankte zwischen „moderne Zigeuner ohne Rast und Ruh“ bis hin zum „einzig wahren Bremser auf der Autobahn neben dem LKW“.

Es war damals ein „Zweckbündnis“ mit dem Wohnmobil und keinesfalls „Liebe auf den ersten Blick“.
Wir wollten unbedingt einen Abenteuerurlaub auf unserer Hochzeitsreise erleben und nach einer längeren Recherche mussten wir einsehen, dass man mit dem PKW nur eingeschränkt bis zum Nordkap kommen würde.
Zumal viel Zeit am Reisetag für die Suche einer Unterkunft drauf gehen würden.
(Näheres zu dieser Entscheidung findet sich dazu noch später in der Vorgeschichte)

Dieses Reisetagebuch legt also quasi den Urstein für unseren Spleen ebenfalls als Wohnmobilisten durch ferne Länder und fremde Welten zu reisen, ohne das vorher bewusst gewusst oder gewollt zu haben.

Ich muss allerdings gleich eine weitere kleine Ergänzung abgeben:
Wer einen ausführlichen Reisebericht im Stil wie zum Beispiel unseren Schottland- Bericht erwartet, der wird wohl ein wenig enttäuscht werden.
Damals hatten wir weder Laptop noch Reiseschreibmaschine dabei.
Und bis auf einige wenige Stichpunkte haben wir uns nur geringe Notizen während unserer Reise gemacht.
Die einzelnen Reisetage sind daher längst nicht so umfangreich, wie man es im allgemeinen von unseren Reiseberichten gewöhnt ist.
 
Ich hoffe dennoch das hier das insbesondere interessante Ziel Nordkap die kleinen inhaltlichen Schwächen des Berichtes aufwiegt und der Leser sich trotzdem einen kleinen Einblick von den Strapazen einer Reise an den (fast) nördlichsten Punkt unseres heutigen Europas machen kann.

Ach ja, eine Sache noch: Wie schreibt man das eigentlich: Nordkap? Oder Nordkapp?
Bei google steht Nordkapp in der Karte, Word unterstreicht es mir als falsch und sagt mit einem p.
Aber im Endeffekt ist mir das auch egal, ich denke jeder weiß, was gemeint ist.
Seien Sie also nicht böse, wenn wir mal Nordkap und mal Nordkapp im Reisebericht schreiben.
Gemeint ist immer das gleiche: das Ding (der nördlichste Punkt von Europa) bei 71° 10“ 21´

Nun geht´s los, viel Spass beim Lesen wünschen Anja & Björn:

Die alternative Hochzeitsreise:
Mit dem Wohnmobil durch Skandinavien und rauf bis zum Nordkapp


Prolog
Die Reisevor-
bereitungen und
ein "Warum"
Tag 1
Abreise in
Deutschland,
Ankunft in DK
Tag 2
von Dänemark
nach Schweden
"Die Angst fährt mit"
Tag 3
Fahrtag auf der E 4:
Es geht nordwärts
Gränna - Sundsvall
Tag 4
Fahrtag auf der E 4:
fahren,fahren,fahren
Sundsvall - Lulea
Tag 5
Auf nach Finnland:
"Hallo Santa-Claus"
Lulea - Sodankylä
Tag 6
Endspurt!
"Mit Gold in den
Taschen zum Kapp!"
Tag 7
Nordkapp und
Norwegen
"Wir sind da!"
 
 
 
 
Tag 8
Weiter in Norwegen
auf Südwegen:
Forsöl - Birtavarre
Tag 9
Tunnel, Fähren,
Täler und Berge
Birtavarre - Fauske
Tag 10
Tursitveg, LV17 und
Saltstraumen
Fauske - Mosjöen
Tag 11
Fahrtag auf der E 6:
fahren,fahren,fahren
Mosjoen - Trondheim
 
 
 
 
Tag 12
Stadtbesichtigung:
Trondheim und E 6:
Trondheim - Ringebu
Tag 13
Stabkirche Ringebü
und Lillehammer:
Ringebu-Tanumshede
Tag 14
Sprung nach
Deutschland:
T.hede - Fehmarn
Tag 15
Faulenzen
auf:
Fehmarn
   
 

   
   
Tag 16
Womo-Rückgabe
und
Heimfahrt
 
Route/Infos/Fazit
Ein kleines Resümee
einer etwas anderen
Hochzeitsreise