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Reiseträume mit 30 Tagen
Urlaub im Jahr
 
  
 
 
 


 
 
Fazit des ersten Urlaubs mit dem eigenen Reisemobil / Epilog
 

Am nächsten Tag räumen wir im Wohnmobil auf, saugen und putzen.
Wir machen das Mobil startklar für die nächste Tour, damit wir nur eine kurze Vorlaufzeit (Ergänzen der Vorräte) benötigen.
Die unterwegs aufgekommenen Zweifel ob wir mit dem Kauf eines Wohnmobils alles richtig gemacht haben sind erst mal verflogen, wir wollen auf jeden Fall noch ein paar Touren ausprobieren.

Die Fahrt selbst ist sehr schleppend, man kommt nicht so schnell vorwärts wie mit dem PKW, man kann nicht überall parken und muss sich jedes Mal neu einen Schlafplatz suchen.
Dafür kann man, wenn es einem nicht mehr gefällt, einfach weiterziehen oder eben auch da bleiben, wenn es die verbleibenden Urlaubstage zulassen.
Das eigene Bett und mehr hat man immer dabei, im Notfall kann man sich einfach an den Straßenrand stellen und dort bleiben (wenn man sich traut)

Wir müssen aber als Wohnmobilnewbies noch eine Menge lernen.
Die Sache mit dem Kühlschrank haben wir noch nicht ganz raus, einem Tipp zufolge überlege ich, ob ich 1 oder 2 Lüfter (ich denke da an 12V- Lüfter aus dem PC-Bau) am Abluftgitter anbringen kann, die Abfuhrt der Wärme klappt im PC und hält ihn kühl, dieses Prinzip sollte auch dem Kühlschrank etwas mehr Leistung abverlangen können.
Auf Gas haben wir den Betrieb nicht hinbekommen, auch das müssen wir noch eingehend untersuchen und studieren.

Unser 23 Jahre altes Fahrzeug hat uns eigentlich nicht enttäuscht.
Keiner der drei Ausfälle war wirklich schlimm oder teuer.
Einer war sogar eigene Dummheit.
Der zweite kündigte sich schleichend an, wäre auch ohne Ersatzteil manuell zu überbrücken gewesen
Der dritte Defekt war ein Verschleißteil, was an keinem besseren Ort hätte ausfallen können.
Und auch bei einem z.B. nur 10 Jahre alten Fahrzeug kann auch so etwas kaputt gehen.

Die von uns angefahren Stationen haben uns recht gut gefallen, wobei der Campingplatz / Ferienpark Börderende fast der schönste Urlaubsplatz war.
Direkt am Meer, ruhig, idyllisch und nicht teuer.
Duschen umsonst und sehr saubere Serviceeinrichtungen als Sahnehäubchen.

Gut gefallen hat uns der erste Besuch auf Fanö.
Dänemark ist leider etwas teurer, daher sollte man genug Geld oder volle Vorratsschränke mitbringen.

Ebenfalls gut gefallen hat uns auch die Meck-Pomm´sche Ostseeküste, die Menschen sind nett und offen, plauschen gern und bereiten ebenfalls sehr gute Fischgerichte, die sich lohnen.
Der einzige unschöne Platz war Kühlungsborn, wo wir uns mit dem Wohnmobil überhaupt nicht willkommen gefühlt haben, der Campingplatz wäre sehr teuer geworden und einfach so parken war nirgends möglich, zumindest nicht ausgeschildert.

 

 
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