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Reiseträume mit 30 Tagen
Urlaub im Jahr
 
  
 
 
 


 
 
Tag 2: Von Grenzpassierern, Entscheidungsträgern und Wellenbrechern
 
Mittwoch, 6. Juni 2007

Wir pennen erst mal sehr lang, leider werden wir durch Baulärm unsanft geweckt.
In unmittelbarer Nachbarschaft zu uns wird durch ein Bagger ein Loch ausgehoben. Der Lärm nervt.
In unserer Siedlung wird seit Tagen direkt vor unserer Haustür gebaut, wir können den Krach nicht mehr ertragen, sind dementsprechend besonders sensibel und allergisch, was Baulärm angeht.
Na super!
Ich konnte in der letzten Nacht sowieso nicht so recht einschlafen. Erst in der Morgendämmerung habe ich ein wenig Schlaf gefunden.
Die Geräusche des Wohnmobils sind ungewohnt.
Es beult sich das Dach aus und jedes Mal macht das Blech ein fieses Geräusch, dass man Angst haben muss gleich auf dem Lenkrad zu liegen.
Auch ist der Platz nicht sehr großzügig bemessen gewesen.
Durch die Standart 140cm Matratze haben wir einiges an Raum nach oben hin eingebüßt und so können wir im Alkoven nicht übereinander steigen.
Im Mietmobil letztes Jahr war der Alkoven bedeutend größer und so hat man das Gefühl in einer U-Boot Koje zu nächtigen.
Wenn man liegt hat man ungefähr noch 20-30 cm Platz bis zur Decke.
Zumindest im Kopfbereich, der durch das Kissen ja etwas höher liegt.

Vielleicht war es doch ein Fehler die alte Matratze zu entsorgen, diese hätte uns mit Sicherheit nochmal so 8-10 cm nach oben gegeben.
Nützt aber nichts.
Auch der Platz zur Seite ist nicht groß.
Wenn man zuhause in einem 190x90 Bett pennt und nun plötzlich mit nur 70 cm auskommen muss (weil 40er Matratze geteilt durch 2 Personen) und neben einem der Abgrund droht, wird man vorsichtig.
Wie gesagt habe ich schlecht geschlafen.
Um 9 Uhr stehen wir endlich auf.
Wir erledigen die obligatorische Morgentoilette in den Waschräumen.

              
     Einblick in die sanitären Anlagen und ins Servicehaus.

 
               
     Leider war der Pool ohne Wasser                Zugang zum Servicehaus                           Die Wohnmobilreihe links

Der Campingplatz war ok, wir haben alles wichtige vorgefunden und der Sauberkeitslevel war auch annehmbar.
Wir haben da schon schlimmere Campingplätze auf unserer Nordkappreise gesehen, wir haben alles gefunden und da wir hier nur eine Nacht bleiben wollten (oder mangels Zeit mußten) sind wir mit unserer Wahl des ersten Nachtplatzes durchaus zufrieden.

Den Frühstückstisch decken wir draußen.

    
     Der Stellplatz G 3

Der Vorbesitzer unseres Wohnmobils hatte für einen Campingtisch eine so geniale Idee, die er sich eigentlich patentieren lassen sollte.
(Für alle Nachahmer und zur Sicherheit, falls sich der Vorbesitzer die Idee vielleicht doch mal patentieren lassen will...: Ich erkläre eidesstattlich, dass der Vorbesitzer die Idee mit dem Tisch hatte, ich habe dies zum ersten Mal im Mai 2007 bei Ihm am Wohnmobil gesehen)
Die Idee ist simpel.
Ein Vierkantrohr wird im Radkasten an den Unterbau des Wagens montiert.
Eine stabile Tischplatte (unsere ist etwa 1 cm dick) bekommt ein Vierkantrohr an der Unterseite angeschraubt.
Das Vierkantrohr passgenau sorgt ohne zusätzliche Sicherung so für den korrekten Seitenhalt.
Dieses ist im Transportzustand im Stauraum des Alkovens hinterlegt, wird bei Campingaufenthalt einfach eingesteckt.
Zur Verbesserung würde ich nun noch einen oder zwei seitliche klappbare Tischfüße empfehlen.
Wenn der Tisch aber ordentlich untergeklemmt wird, hält das auch so bombenfest.
Auf diesem Tisch positionieren wir nun unser Frühstück.
Meine Frau schicke ich zum Edeka frische Milch, Brötchen und die Bild-Zeitung holen.
Die Bild- Zeitung gehört einfach dazu. Wenn man als kleines Kind im Urlaub immer Bild Zeitung zu lesen bekommen hat, freut man sich auch im Urlaub drauf.
Bin sonst kein Zeitungsleser aber Bild im Urlaub muss sein, wenn es möglich ist.
Meine Frau bekommt alles wie aufgetragen und bringt zusätzlichein paar frische Erdbeeren mit, mmmhh, die schmecken lecker.

    
     Frühstückstisch am Wohnmobil, so kann jeder Tag starten !

Nach dem Frühstück werden die Reste weg geräumt und das Wohnmaterial verstaut.
Wir sind ein wenig aus der Übung seit letztem Jahr und so dauert es, bis alles wieder seinen Platz gefunden hat.

Ein letztes Mal will ich auch den Sat-Receiver ausprobieren, ob nun die Sicherung flitscht, ist mir egal, kann ja beim einpacken passiert sein?
Ich habe gestern abend etwas entdeckt.
Im Sat-Receiver war neben Sat, Strom und Scart noch ein weiteres Kabel eingesteckt, dass ich nicht zuordnen konnte.
Ich habe es nun heraus gezogen und es sieht so aus, als wäre das ein 12 Volt Anschlusskabel.
Ich habe Recht mit meiner Vermutung, denn nun stecke ich den Sat- Receiver wieder in den Strom und voilá: es funktioniert.
Leider nicht so, wie ich mir erhofft habe.
Offenbar haben wir es gestern Abend geschafft durch den Kurzschluss (der dann wohl durch gleichzeitiges Betreiben von 12 Volt und 220 Volt entstanden ist) den Receiver zu himmeln.
Die Anzeige jedenfalls zeigt merkwürdige Zahlen, die keinen Sinn ergeben.
Ein halbes U dann mal eine 5 auf dem Kopf oder auch mal gar nichts.
Auch Empfang haben wir keinen.
Nun ist das aber erst mal egal, wir testen das heute Abend auf unserem Reisedomizil nochmals aus.
Vielleicht klappt es heute Abend ja besser.
Die Zeit vergeht und es ist halb 12, als wir endlich den Platz verlassen.
Oberhalb des Campingplatzes ist ja wie bereits erwähnt ein Edeka- Markt.
Wir entscheiden uns hier noch fix frisches Grillfleisch zu kaufen, das wird in Dänemark mit Sicherheit teurer sein, als bei uns.
Wir kaufen ein Paket Würstchen und ein Päckchen Putenschnitzel, dann geht es endlich los.
Auf dem Parkplatz merke ich, dass wir an der Wasserablassung tropfen.
Ich versuche mit dem Schraubenschlüssel die Leckage zu schließen, bekomme es aber nicht so recht hin, es tropft weiter.
Da nur Zahnputzbrauchwasser im Abwassertank enthalten ist, lasse ich es dabei.
Wir müssen weiter.

              
     Der Edeka liegt direkt am CP                      Links am roten Haus ist die Einfahrt zum CP                      Zurück auf der Autobahn

Um 12 Uhr geht auf die A 7, da wir gestern bis kurz vor die Grenze gefahren sind, passieren wir die Bundesgrenze bereits 10 Minuten später.
Juchu, wir sind im Ausland, jetzt kann der Urlaub richtig beginnen.

Wir befahren die E 45 noch ein kurzes Stückchen, dann verlassen wir aber auch schon die Autobahn und fahren kurz nach der Grenzquerung von der Autobahn auch schon wieder ab.
Wir folgen der Bundesstraße 8 in Richtung Ribe, die dann zur Bundesstraße 11 wird und halten uns schildermässig an Römö / Ribe / Esbjergen.
Für die Fahrt haben wir ca. 2 Stunden geplant, es sind etwa 120-130 Kilometer bis nach Fanö.
Die Geschwindigkeit auf der Bundesstraße pendelt zwischen 70 und 80 km/h.
Die Sonne lacht uns entgegen.
Im Rückspiegel sehe ich des öfteren mal dicht auffahrende LKW, doch das stört mich nicht.
Kann schon sein, dass man auch 90 fahren könnte.
Ich habe allerdings nur auf den ausgewiesenen Schnellstraßen (das lachende weiße Auto auf blauem Schild) die 90 als Limit gesehen.
So fahre ich lieber meine 70-80 km/h und habe noch etwas von der Landschaft, weil so auch niemand vor mir her fährt.

              
     Dänemarks Autobahnen...                          ...Landstraßen...                                       ...und Tankstellen

Eigentlich wollten wir nach Römö fahren.
Die Halbinsel ist uns vom Vorbesitzer des Wohnmobils besonders empfohlen worden.
Wir haben uns jedoch anhand des Campingführers für die Nachbarinsel Fanö entschieden.
Diese Insel ist eine echte Insel, wir müssen hierfür mit der Fähre fahren.
Römö werden wir vielleicht auf der Rückfahrt kurz besuchen, unser Tagesziel für mindestens 2 Tage ausspannen heißt jedoch Fanö.
Seit etwas längerer Zeit fährt vor uns nun schon ein T 650 von palmo vor uns her.
Ein hübscher Teilintegrierter.

         
     Auch hübsch                                                                         der von Palmo, zwar nicht so hübsch wie unserer, aber hübsch

Er ist vor etwa 10 Kilometer vor uns her gefahren, haben den Wagen dann aber aus den Augen verloren (und das obwohl man auf den langen Landstraßen locker 2-3 km weit sehen kann). In einer Stadt mit einer Ampel haben wir ihn dann wieder eingeholt.
Die „Raserei“ mit 90 bringt also gar nichts, nur höheren Spritverbrauch.

Wir kommen an einer weiteren Statoil Tanke vorbei.
Diesel für 8,20 DK.
Bei einem ca- Kurs von 7,3 zu 1 ergibt das ungefähr 1,10 € für den Liter Diesel.
Na wenn der Kurs stimmt, dann ist der Unterschied gar nicht so groß zu unseren Dieselpreisen.
Habe noch vor unserem Urlaub gehört, dass der Diesel in Dänemark teurer sein sollte, als bei uns.
Wir haben aber gestern noch für 1,08 oder 09 oder so getankt.
Also nur 1-2 cent Unterschied.
Naja, vielleicht habe ich auch einen Fehler im Umrechnungskurs, ist eh müßig darüber nachzudenken. Wir haben gestern Abend in Deutschland voll getankt und werden mit dem Sprit hin und auch wieder raus aus Dänemark kommen.
Also egal.

    
     Freie Fahrt

Die Landschaft hier oben ist teilweise richtig erbauend.
Es tut gut weg von der Autobahn zu sein.
Gerade wenn man als König der Landstraße in erhöhter Position im Wohnmobil sitzt und so anders als im Auto den perfekten Überblick über die Gegend hat.
Geschwindigkeit spielt wirklich keine Rolle mehr.
Gut, dass wir diesen Weg gewählt haben und nicht die Autobahn. Dieser Weg wäre vielleicht zeitlich etwas kürzer gewesen (da man dort wieder 90-100 km/h fährt), aber auf jeden Fall ist der Weg von den Kilometern her etwas länger (wir haben so 10 gerechnet anhand der Kartenentfernungen) und wäre auch fürs Auge nicht so reizvoll gewesen.
So haben wir was von der Landschaft und bekommen noch einen kleinen Familienbonus dazu:
Uns kommen viele Wohnmobile entgegen!

Die Hand erheben wir stets zum Wohnmobilgruß, der auch in 95 % der Fälle erwidert wird.
So macht das Reisen im Womo Spaß, man ist eine Familie, kennt sich zumindest...
Man gehört dazu, allein das ist schon die Strapazen wert.

Uns fällt ein, dass wir ja außerhalb des Euro- Landes sind.
Hier zahlt man noch mit Kronen.
Also halten wir die Augen nach einer Bank mit Geldautomat auf.
Lange Zeit kommt keiner, doch dann erkenne ich im kleinen unscheinbaren Örtchen nahe bei Ribe neben einem Spar- Markt einen Automaten in einer Halle.
Hier halten wir einfach mal rechts an einem Parkstreifen an.
Für ein Wohnmobil zwar etwas eng, aber es geht schon.
Meine Frau holt mit Ihrer Karte 500 dänische Kronen (künftig mit DK abgekürzt) und wir stürmen auf der Suche nach einem Eis den Spar-Supermarkt nebenan.

         
     Hier legen wir eine kurze Pause ein                                         weiter gehts

Neben 2 Eis holen wir noch Milch und eine wirklich eiskalte Flasche Pepsi Max.
Da kann unser kleiner Kühlschrank und auch die Box nicht mithalten.
Die Pepsi hat ungefähr 2 Grad und schmeckt in der warmen Sonne fantastisch!

Wir folgen der Bundesstraße 24/ 11 weiter in Richtung Ribe. 
In Ribe angekommen biegen wir ab Richtung Esbjergen, in Esbjergen finden wir dank der guten Beschilderung auch recht schnell den Hafen.

Noch während der Zufahrt zum Hafen schwanken wir plötzlich.
Von hier aus geht es mit der Fähre nicht nur nach Fanö, sondern auch nach England.
Genauer fährt von hier aus eine Fähre nach Newcastle.
Das wäre doch eine Alternative!
Wir wollten sowieso mal nach Schottland und das kleine Stückchen Land sehen, dass ich meiner Frau vor 2 Jahren zu Weihnachten geschenkt habe.
1 Square Foot dank Moon Estates / Scotish Highland Titles soll uns gehören.
Das wäre doch die Chance!
Von Newcastle aus ist die halbe Miete geschafft und es sind keine geschätzten 1200 Kilometer (Calais – Glencairn ca. 1200km), sondern nur etwa 600.

         
     Fanö oder England ???                                                            Fanö geradeaus, England rechts, wohin ???

Andererseits würde das wieder fahren fahren fahren bedeuten. Das hatten wir schon letztes Jahr zum Nordkapp, das brauchen wir kein zweites Mal.
Außerdem kennen wir die Preise für die Fähre nicht. Aber ich schätze sie so bei ungefähr 300 € Minimum für die einfache Fahrt ein.
Eigentlich zu viel für unser knappes Budget.
Dennoch ist es verlockend nun einfach abzubiegen und den Weg nach England einzuschlagen.
Das ist die wahre Freiheit an einem Wohnmobil !
Man hat alles wichtige dabei und kann sich auch ganz spontan für etwas völlig anderes entscheiden.
Sollen wir vielleicht doch?

Die Vernunft siegt schlussendlich.
Wir fahren an den Scandlines Schalter, um auf die Insel Fanö zu gelangen.
Ich sehe wohl nicht recht, als mir der freundliche Verkäufer mit dem langen Rockerbart 350 DK für die Hin-Rückfahrt abjagen will.
Ja hat der nicht gesehen, dass unser Womo keine 6 Meter lang ist?
Das sind ja umgerechnet etwa 50 Euro!
Ja ist der narrisch? Für 10 Minuten Fähre hin und 10 Minuten zurück?
Kurz nachgedacht: "Schwimmt das Wohnmobil, wenn wir etwa 10 bar in die Reifen pumpen?"

Mich hat es bereits letztes Jahr gestört!
Scandlines hat wohl auch hier das alleinige Monopol für den Fährbetrieb, eine Alternative wie z.B. nach England von Calais aus gibt es hier nicht.
Und so wird schließlich zähneknirschend gezahlt.
Vielleicht wäre Römö doch besser gewesen.
Dort hätten wir wenigstens keine Fähre zahlen müssen.

         
     Erst die anderen runter,...                                                       ...dann dürfen wir drauf, endlich wieder eine Fähre <grmpf>

Die Überfahrt ist nur kurz und nach 12 Minuten auch schon vorbei.
Die Schwesterfähre Menja aus der Entstehungssage der Insel Fanö (wie wir später noch lernen weren) kommt uns entgegen.
Wir fahren auf der Fenja.

         
     Wir auf der Fähre, Kampfspuren an der rechten Seite der Bordwand deuten auf so manch kompetente Einweisung des Deck-
     personals hin... (Vorsicht beim Auffahren!)

Die Fähre ist nicht voll und so haben wir einen tollen Ausblick auf das Wasser vom Promenadendeck.
Die Fähre selbst ist spartanisch ausgerüstet, ein Aufenthaltsraum, Platz für Fahrräder, ein paar Klos und das Sonnendeck, das war es schon. Andererseits was will man in 12 Minuten Fahrtzeit in einem möglichen Bordschop einkaufen? Kaugummi?

              
     So sieht es auf der Fähre aus

              
     Schranke zu, ablegen                                Blick ins "charmante" Hafenbecken             offene See
    
              
     Die Menja backbord vorraus                       Ist das der Anleger?                                  Nein, da kommt Fanö!

Nachdem wir die Fähre verlassen haben, geht es gleich weiter zum Campingplatz.
Im kostenlosen ACSI Führer sind 4 Plätze für die Insel genannt.
Den Feldberg Family Camping (nicht Strand Camping) haben wir für uns entdeckt.
Laut Campingführer soll dieser Platz in der Nebensaison günstiger sein und darüber hinaus wurde uns der zentraler gelegen Campingplatz im Bekanntenkreis empfohlen.

         
     Endlich wieder festen Boden unter den Rädern                        Die Einfahrt zum Feldberg Family Camping

Wir dürfen uns nach dem Einchecken einen Platz aussuchen, wo wir stehen wollen.
Das finde ich toll.
In Deutschland wird einem der Platz zugewiesen.
Da kann man nichts machen, typisch deutsch eben.

Wir entscheiden uns zuerst für einen Stellplatz im Bereich Halen, die andere Auswahlmöglichkeit sieht auf dem kostenlos mitgegebenen Plan etwas gedrängter aus. Zumindest von der Größe der Parzellen her.

Wir finden auch recht schnell ein schönes Plätzchen und richten uns häuslich ein.
Meine Frau erkundet die Sanitäreinrichtungen, ich versuche mein Glück nochmals mit der Sat-Anlage.
Aber auch diesmal habe ich kein Glück.
Vielleicht hat das Teil gestern wirklich einen Hau weg bekommen, die Anzeige zeigt mir noch immer total komische Hyroglyphen und auch Fernsehempfang will sich nicht einstellen.
Skymaster DC 20 so heißt das Receiver-Teil.
Am Eingang des Campingplatzes war zu lesen, dass der Platz über WLAN verfügt, also rasch den Leppi ausgepackt und mit em Web verbunden.
Kostet nix und die Signalstärke ist hier bei etwa 30 %.
Das reicht zum Surfen.

Leider finde ich nur eine Anleitung für das Nachfolgemodell DC 40. Auch sonst ist außerhalb der offiziellen Webseite von Skymaster nichts zu diesem Modell zu finden.
Schade, TV- Empfang bleibt uns damit erst mal verwehrt.

Auch das Ansteckvorzelt unseres Wohnmobils wollen wir ausprobieren.
Natürlich wäre eine Markise nun toll.
Einfach ausrollen, Stützen ausfahren, fertig !
Dank der beiden Metallausleger im Arm liegt die Markise auch auf einer Unterlage auf und beugt sich nicht durch, was ich von der Ansteckplane erwarte,
Mit der Ansteckplane ist das etwas komplizierter, schließlich schaffen wir es aber doch die Plane in die Führungsschiene am Wohni zu ziehen.
Nun geht an die Streben, drei sind dabei und werden eingesteckt.
Nun kommt aber das Problem: Nachdem die Streben eingesteckt sind, halten die ja nicht von allein nur aus Nächstenliebe.
Die müssen und wollen mit dem Boden verankert werden.
Entweder wir rammen die Rohre in die Erde oder wir müssten sie nieder binden.
Fürs Rammen und die damit verbundenen Löcher fehlt uns die Kraft.
Außerdem müssten die so tief eingerammt werden, damit die Plane unter Spannung steht, dass von der ursprünglichen Länge nichts mehr übrig sein dürfte.
Und unter die Plane kriechen wollten wir eigentlich auch nicht.
Fürs herunter binden fehlen uns die Heringe.
Zu blöd, da geben wir 200 € im Obelink an Zubehör aus und vergessen dabei diese blöden Heringe. Eine stabile Wäscheleine haben wir dabei, aber wie binden ?
Nützt nichts, die Plane wird wieder eingepackt. Vielleicht kommen wir später noch dazu irgendwo Heringe zu kaufen, dann versuchen wir es eventuell nochmals.

Nützt ja nun auch nichts, nach etwa 2 Stunde erfolglosem herum probieren mit der Sat.-Anlage und der Plane gebe ich auf.
Wir drehen statt dessen erst mal eine kleine Runde mit dem Fahrrad.
Wir fahren nach Rindby Strand.
Zuerst muss ich aber etwas Luft in den Hinterreifen pumpen, den ich habe dort ein kleines Loch. Ich habe es vor unserer Abreise nicht mehr geschafft dieses zu flicken, habe aber alles erforderliche Werkzeug für eine Reparatur dabei.
Erstmal wird es aber mit Pumpen gehen und so radeln wir los.

Unterwegs kommen wir an einem Supermarkt ähnlich eines Edeka vorbei.
Hier kaufen wir erstmal ein.
Wir waren so klug und haben vergessen den Schlüssel für das Fahrradschloss mitzunehmen.
Nun haben wir ein Schloss, aber keinen Schlüssel, der es öffnet.

         
     Die Auswahl im Edeka (Merko)                                                alles da

Neben einem Fahrradschloss kaufe ich mir noch ein paar Süßigkeiten aus dem Selbstbedienungsladen und Postkarten.
An der Kasse gibt es noch Briefmarken dazu.

Wir müssen aufpassen, wir haben tierischen Hunger und in diesem Markt duftet alles wunderbar, die Metzgerei nebenan, der Bäcker, einfach lecker!

Wir haben uns aber entschieden heute Abend Hot-Dogs selbst zu machen.
Wir haben alles im Wohni, es fehlten nur die Brötchen.
Dazu holen wir noch Hot-Dog- / Hamburger-Sauce
Diese bekommen wir hier auch und so geht es mit leerem Magen ab zu Kasse.

Als wir die Kasse verlassen fällt mir wieder der Metzger auf.
Es riecht so lecker, dass ich wenigstens schauen muss, wo der Geruch herkommt.
Da liegen frisch gegrillte und gut gebräunte Spare-Ribs.
Das wäre jetzt was, aber der Preis dürfe exorbitant sein. Aber 2 Mettwürstchen hier Kalpolser genannt wechseln für 10 DK den Besitzer.
Kaum draußen habe ich die schon ausgepackt und schon wird geschnuckelt.
Lecker die Dinger! Leicht gewürzt und mit Reifegeschmack, aber noch nicht alt und verdorrt.
Wir fahren nun weiter mit dem Fahrrad auf den Strand zu.
Es ist etwa kurz vor 18 Uhr, als wir den Strand erreichen.
Hier bin ich erst mal baff!

         
     Die Straße zum Meer...                                                          ...endet mitten am Strand, ist das richtig ?


Der Strand ist wunderbar befahrbar, sowohl mit dem Fahrrad, als auch mit dem Auto.
Einige Autos haben schon Pioretten im Strand gedreht, wie sehr wünsche ich mir nun meinen Bravo, damit würde ich hier auch ein paar coole Drehungen hinlegen.

Der Strand ist etwa 300 Meter beit.
Hier hat man wirklich genug Platz zum ausbreiten, der obere Teil ist fest und wie beschrieben sehr gut befahrbar.
Auf halbem Weg steht ein Kollege mit einem Wohnmobil.
Es ist ein Deutscher.
Mit euch würde ich auch gern tauschen.
Einfach mit dem Wohnmobil bis ans Meer heran gefahren und nun steht er hier und lässt Drachen steigen.
Ob der auch hier pennt?
Ist bestimmt total super bei Meeresrauschen einzuschlafen und aufzuwachen.
Ich mache ein paar Fotos von der Szenerie, nehme aber diesmal bewusst das Kennzeichen des Fahrzeugs von den Bildern.
Nicht, dass der Wohnmobilfan noch Post vom Staate Dänemark bekommt...

Ich überlege kurz ihn anzusprechen, will es aber dann doch nicht tun. Soll er seine Freiheit genießen, wenn ich ihn anspreche denkt er nachher nur, ich wäre ein dickbäuchiger deutscher Tourist mit zynischer Doppelmoral, der ihm hier den Urlaub am Meer vermiesen möchte.
Ob es nun erlaubt ist oder nicht stört mich in diesem Moment herzlich wenig.
Autos fahren hier problemlos vorbei, einige hinterlassen ihre Spuren im Sand, aber wehe irgendwo parkt ein Wohnmobil, dann ist das Geschrei gleich groß von wegen wild campen und so.
Daher will ich erst gar nicht den Eindruck erwecken und wir fahren am Wohnmobil vorbei zur Brandung.

(Ihr Mobil wiedererkannt? Die Bilder hoch aufgelöst gibts gern per Mail, wenn Sie mir ihr Kennzeichen als Beweis nennen! Kontakt)

         
     Darf man am Strand mit dem Womo stehen?                            Es ist auf jeden Fall der coolste Stellplatz forever!

Der Sand wird nun weicher und man muss aufpassen, dass man mit dem Fahrrad in einer Fahrrinne bleibt, kommt man vom Weg ab und fährt in Tiefsand, dann steht man abrupt und muss den Fuß absetzten, dann gibt es kein Weiterkommen außer Schieben.

    
     Allen Widrigkeiten zum Trotz "im" Meer angekommen

Am Meer angekommen sticht mich ein wenig der Hafer und so fahre ich zunächst noch ein Stück weiter.
Ich bin überrascht, ich habe Schlick oder glitschiges Watt erwartet, aber entgegen meiner Erwartung finde ich einen harten Untergrund vor.
Durch das Wasser, welches klarer ist, als unsere Nordseeküste, aber bei weitem nicht so klar, wie in Griechenland, kann ich auf dem Grund den gleichen Sand erkennen, der auch außerhalb des Wassers anzutreffen ist.
Nun ist es vollends um mich geschehen. Ich gebe meiner Frau die Digicam, damit diese nicht naß wird und fahre mutig vorran in die Fluten.
Das Wasser ist herrlich frisch und ich habe das Gefühl, dass ich mit dem Fahrrad problemlos bis England durchradeln könnte.
Immer wieder hole ich Anlauf am Strand und stürze mich wieder rein.
Die Füße tauchen unter bald werden auch meine Beine, Knie und schließlich die Oberschenkel von Wasser bedeckt.
Ich muss kein einziges Mal stehen bleiben oder den Fuß absetzen.
Der Untergrund ist fest und hart.
Und obwohl man schwer gegen das Wasser ankämpfen muss, komme ich erstaunlich gut vorwärts.
Erst fahre ich parallel zum Strand, dann traue ich mich auch direkt in die Brandung, die Wellen brechen an meinem Vorderreifen, es ist total geil!

         
     Ab ins Meer                                                                           kleine Fahrt vorgeflutet vorraus

    
     volle Flutung, das Wasser bei Wellen bis zu den Schenkeln, ich kann England beinahe so erreichen... :-)

Nach zig Runden habe ich mangels Kraft genug im Wasser Boot gespielt.
Schwer atmend und außer Puste kehre ich zu meiner Frau zurück, die ein paar tolle Bilder von mir als Wellenbrecher gemacht hat.

Mit nassen Füssen radelt es sich sehr schlecht und die Schuhe sind komplett nass.
Damit kann ich kaum zurück fahren und so ziehe ich die Schuhe kurzerhand aus.

Zurück fahre ich also barfuss.
Ich muss leider erst mal wieder meinen Hinterreifen aufpumpen, das ist anstrengend, wenn man seine gesamte Energie bereits mit dem Brechen der unnachgiebig nachrückenden Wellen verschleudert hat.
Aber auch das bekomme ich hin und so machen wir uns gegen 18 Uhr auf den Rückweg, der Magen knurrt bedenklich.

Am Motorhome angekommen bereiten wir unser Abendbrot.
Es gibt wie gesagt die leckeren Hot-Dogs und so genießen wir den Abend vor unserem Wohnmobil.
Blöd nur, dass es an Hot-Dog Brötchen nur eine 8er Packung zu kaufen gab.
So haben wir eigentlich viel zu viel Zeug und bekommen gar nicht alles auf.
Die Hot-Dogs haben wir übrigens im Servicehaus heiß gemacht, auch die Brötchen haben den dortigen Backofen von innen gesehen.
Warum das eigene Gas verschwenden, wenn man dort alles im Preis inklusive hat?

         
      mmhh, leckeres Abendbrot: Hot-Dog- Polser                                         derweil trocknen die Schuhe am Fahrradträger

Apropos Essen genießen, eine Sache stört uns doch erheblich.
Bereits bei unserer Ankunft wurde am Stellplatz gegenüber heftig gearbeitet.
Da wir wegen Baulärm eh schon abgespannt sind, haben wir ja auch die kleine Radtour gemacht in der Hoffnung, dass der Trupp nun endlich fertig wäre.
Ein Dauercamper lässt sich hier eine Art Geräteschuppen bauen, das Fundament besteht aus Holz.
Ich sitze nach dem Essen draußen vor dem Wohni und beobachte das ganze.
Das Gehämmer, Geklopfe und Gebohre geht mir allmählich auf den Senkel.
Ich will aber erst mal darüber hinweg hören und mache mich an die ausstehende Reparatur meines Fahrrads.
Das Loch ist schnell gefunden und so habe ich keine 40 Minuten später ein zwar geflicktes aber wieder einsatzbereites Fahrrad.

    
     Unser Stellplatz, gegenüber durch die Büsche der Krachmacher

Es ist bereits 21 Uhr durch und dennoch wollen die 2 Männer einfach nicht aufhören mit dem Radau..
Meine Frau erkennt als erster die Gefahr und macht sich vorsichtshalber mit dem Fahrrad los.
Ich setze mich so, dass ich die Männer von nun an anstarren kann.
Vielleicht hilft ein strenger Blick und das nunmehr fast 5 Stunden andauernde Krachpotential wird endlich mal eingestellt.
Aber nichts dergleichen. Ich versuche mich zu beruhigen, schreibe ein paar Postkarten, aber jedes Mal, wenn der Holzbohrer ansetzt, komme ich aus dem Tritt.
Ich haue letztendlich mit der Hand auf den Tisch und schaue die beiden böse an.
Ein älterer Herr sitzt dabei und beobachtet das Bauvorhaben, ihm gehört wohl die Parzelle oder ist der Dauermieter.
Jedenfalls ist er es, der hier häuslich eingerichtet ist.
Die beiden Hiwis bemerken nun langsam, dass mich ihr Verhalten ankotzt, sie schauen nun auch zu mir.
Na endlich, die Fronten sind gesteckt, die Ziele klar, diplomatische Lösung wird es nicht geben, wird es hier au dem Campingplatz zum Streit kommen?
Alle drei wissen nun, dass ich mich von dem Dauerkrach gestört fühle, zuerst halten sie kurz inne, dann aber fängt der kräftigere und mir körperlich deutlich überlegenere von den beiden Hiwis wieder an Radau zu machen.
Ich will gerade aufstehen und meiner bisher stummen Beschwerde nun lautstark Worte „am Gartenzaun“ folgen lassen, als mich meine Frau rettet.
Die hat mit dem Fahrrad den Platz erkundet und sich die zweite Stellplatzalternative auf der anderen Seite des Platzes angeschaut.
Nun will sie mich überreden den Platz zu wechseln.
Sie hat heraus gefunden, dass Platzruhe erst ab 23 Uhr einzuhalten ist und darüber hinaus bereits morgen früh ab 7 Uhr die Arbeiten wieder aufgenommen werden könnten.
Hinten sei noch viel frei und die auf der Karte des Platzes als klein eingezeichneten Buchten seien gar nicht so klein.
Wir fahren zuerst mit dem Fahrrad dort vorbei und sie hat Recht, es ist wirklich sehr sehr ruhig, die Buchten sind fast alle frei und die wenigen besetzten Buchten werden durch Wohnwagen gesäumt, die jedoch offenbar Dauercampern gehören und aktuell nicht genutzt werden. Es fehlen die Autos vor den Wohnwagen und auch sonst ist alles verrammelt und versiegelt.
Zurück an unserem Wohnmobil prüfen wir noch kurz anhand der Karte, ob uns die Rezeption diesen Bereich auch wirklich frei gegeben hat.
Sie hat!
Ich überlege nur kurz, doch dann packen wir die Habseligkeiten zusammen.
Flucht ist zwar eigentlich nicht mein Ding, aber seien wir mal ehrlich, allein gegen 3 habe ich eh keine Chance und so packen wir nur lose alles zusammen, es sind ja nur ein paar Meter.
Unser Nachbar von der anderen Seite, der vor etwa 3 Stunden mit einem Hymer etwa gleichen Baujahres wie unser Wohnmobil eingetroffen ist (auch deutscher) hat gleich erkannt, warum wir umziehen.
Aha, der Lärm reicht also auch über unseren Platz hinweg bis zu ihm.
Meine Frau schnappt sich die beiden Fahrräder, ich werde das Wohnmobil fahren.

Rudolf der Diesel will aber nicht so recht.
Er steht wohl schon länger und nur mit dem Choke ist er zu überreden doch noch zu starten.
Vorglühen klappt auch nicht richtig, die Lampe flackert, mal geht sie, mal geht sie nicht, ich muss ein paar mal orgeln.
Ich glaube Wohni hat meine unbefriedigende Situation erkannt, den es ist an ihm meinen Groll zu rächen, nachdem ich rückwärts ein Stück zurück gesetzt habe (bis eben vor besagten Hymer) drehe ich rechts am Lenkrad und fahre nun über den Stellplatz, den ich bis eben noch als solchen nutze, in Richtung neuem und ruhigeren Domizil.

Nun macht Rudolf die Arbeit, er heult genau in Höhe des Busches auf und eine grauschwarze Wolke nicht gefiltertem Dieselrauches macht sich auf den Weg durch den Busch zu meinen ehemaligen Gegnern.
Dies ist das erste Mal, dass es mich ehrlich und wirklich freut einen „Stinker“ zu fahren.
Schadstoffemission hin oder her, wir haben nun mal kein Geld für ein neues Mobil mit Rußpartikelfilter.
Egal, in diesem Moment bin ich zum ersten Mal ohne schlechtes Gewissen und freue mich auf die Portion Rache meines Autos an den Ruhestörern. Danke Wohni, ich sehe schon, wir zwei verstehen uns :-)

Der neue Platz ist schnell erreicht und das wichtigste ausgepackt.

    
      Ab nach Grädyb

Die Ruhe ist himmlisch, die ganze Aktion hat keine 20 Minuten gedauert.
Wir stehen in der Reihe Gradyb am letzten Platz der Sackgasse. Und wir stehen in unserer Reihe ganz allein.

Fürs Duschen werden 2 Kronen benötigt, leider haben wir zu wenig passende Münzen (genau 2 x 2 Kronen) und die Scheine aus dem Automaten. Da wir die Duschzeit noch nicht kennen und der Automat 2 Kronen pro Dusche verlangt, könnte es sein, dass uns frisch eingeschäumt das Wasser augeht! :-o
Während ich es mir vor dem Wohnmobil mit dem PC gemütlich mache und die Erlebnisse des Tages in den Leppi tipper, macht sich Anja deshalb mit dem Rad auf zur Rezeption, um Kleingeld zu besorgen.
Es dauert und dauert und dauert, aber leider kehrt sie einfach nicht zurück.
Ich fange an mich zu wundern, wo sie denn bleiben könnte, weiß aber andererseits ganz genau, wenn ich jetzt alles abschließe und verammel, das Fahrrad fertig mache und los will, kommt sie "just the moment" um die Ecke gefahren.
So geht allerdings viel Zeit ins Land und aus den von mir stets verlängerten 5 Minuten wird schliesslich eine Stunde und mehr.
Ob sie jemand zum Schnacken gefunden hat oder vielleicht sogar schon die sprichwörtliche Campergastfreundschaft bei einem netten Abendessen genießt?
Es wird mir zu bunt, ich mache also alles fertig und packe alles zusammen.
Nützt ja nichts, kann ja auch auf dem Weg zur Rezeption was passiert sein.
Ich steige gerade aufs Rad und fahre um den Bogen, da kommt sie mir natürlich entgegen, Klasse !
Ich frage wo sie war und sie entgegnet mir, dass die Rezeption schon zu gehabt hätte und sie daher den kurzen Weg nach Rindby Strand gefahren wäre. Dort wäre aber auch alles zu gewesen und so sei sie eben halt bis Nordby gefahren.
Dort habe sie erst in der Stadtmitte ein offenes Geschäft, ein Kiosk mit Imbiß, vorgefunden, wo sie dann für 3 Kronen eine Lakritzstange gekauft habe, um Kleingeld zu bekommen.
Trotz des Ärgers und der Sorge muss ich natürlich schmunzeln, fährt kilometerweit durch die Lande für eine Lakritzstange bzw. für Kleingeld. Die Lakritzstange hat sie natürlich aufgeschnuckelt, die Frage, wo meine Lakritzstange ist, verkneife ich mir mal.
Wenigstens können wir nun dank des neuen Kleingeldes entspannt duschen gehen.

Die Nacht bricht allmählich herein, es wird dunkel.

         
     Unser neuer bedeutend ruhigerer Stellplatz                              Wir stehen (da hinten rechts) allein in der Reihe Grädyb

Wir nutzen das zweite Servicehaus auf unserer Seite, es ist bei weitem nicht so hoch frequentiert, wie das eigentliche Haupthaus.
Noch ein Pluspunkt.
Wir hauen insgesamt 6 Kronen für de Dusche raus (ich 4, meine Frau nur 2) und gehen frisch gemacht gegen Mitternacht ins Bett.
Damit ich diese Nacht keine Angst haben muss aus dem Bett zu fallen, habe ich mich für das Einstecken der Leiter entschieden.
Der Schlaf kommt auch recht bald und so sind wir im Reich der Träume verschwunden.

 

 
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