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Reiseträume mit 30 Tagen
Urlaub im Jahr
 
  Letztes Update: Januar 2008

 
 
 

 
 

www.transitfrei.de ???


Ein Wort zu den Reiseberichten:

Eins vorweg: Tipps für das Reisen ohne Reisepass oder Visa wird es hier nicht geben :-)

inspiriert durch die Reiseberichte von Markus Besold, der mit seinem 123er Mercedes Benz die halbe Welt bereist hat (Sehr ausführliche und spannende Berichte unter der Linksektion) haben wir uns entschlossen auch einige Berichte über unsere Reisen zu schreiben.

Markus Besold versteht es auf seine Art die Leute zum Träumen über ferne Länder anzuregen. Das "Ausbrechen" aus dem Alltag, alles hinter sich lassen, wenn auch wenigstens auf Zeit, hilft einem durch einen so manchen grauen Büroalltag.
Nur allzu gerne würde ich auch mal einfach zu Hause die Türe abschliessen und einfach los fahren.

Früher habe ich dieses Leben bedingt gelebt, zu Zeiten von Freunden haben wir uns abends zusammen gesetzt und einfach überlegt: "Hey, wir fahren jetzt einfach mal nach Paris" und noch am gleichen Abend sassen wir im Auto und fuhren los.
Sprit kostete 1,50, aber DM nicht Euro, da konnte man sich auch in der Ausbildung mal einen 400km Wochenendtripp leisten.
Besonders dann, wenn noch alle Freunde und Mitfahrer zusammen gelegt haben.

Natürlich ist eine Wochenendreise nach Paris kein Europatrip wie in Markus Besold seit Mitte der 90er kontinuierlich absolviert.
Keine Ahnung, woher er die Energie, Geld und die Ausdauer nimmt, möglicherweise hat er Nomadengene, die das Reisen mit dem "alten Kämpfer", wie er sein Auto selbst nennt, immer wieder möglich machen.
Für uns als "Normal Sterbliche" ist das jedoch wohl eher ein Traum als eine praktikable Lösung.
Tretmühle Alltag, aus den Regeln und dem Alltag ausbrechen ist für viele undenkbar. Sie leben ihr Leben und wissen gar nicht, dass es eine andere Welt da draussen gibt, die nur darauf wartet entdeckt zu werden.
Ich denke nicht, dass sich ein Mensch dieser Kategorie hierhin verirrt, weil sie nicht danach suchen !

Dann gibt es wieder Menschen, die wollen "raus", können es aber nicht. Entweder weil sie zu viele Verpflichtungen haben oder aber in unserem "aktuellen" Deutschland einfach nicht mehr die finanziellen Möglichkeiten für das schöne Hobby Reisen aufbringen können.
Träumen ist aber erlaubt und erwünscht. Und wenn man dann doch endlich wieder eine Reise unternimmt, finde ich es schön, wenn man gleich weiss, was einen erwartet.

Und es gibt Menschen wie mich, die eher mal zuhause einsparen, lieber beim Aldi einkaufen als beim teuren Supermarkt, mit dem Zug statt mit dem Auto zur Arbeit fahren, nicht essen gehen (allenfalls Currywurst&Pommes von der Bude) und Samstags auch nicht aus gehen, Markenklamotten meiden oder nur im Ausverkauf einkaufen und hier und da Geld zurück legen fürs schönste Hobby Reisen.
Meine Frau ist glücklicherweise vom gleichen Schlag, sodass wir uns in dieser Hinsicht optimal ergänzen.
Wir suchen uns Eckchen auf der Welt, die wir noch nicht gesehen haben und wollen dann vor Ort so viel wie möglich erleben.
Dies geht natürlich nicht, wenn man einen Hotelurlaub am Pool vebringt. Dies kann schön sein, ist aber nicht unser Stil.
Einen Tag mal ausruhen ist OK, aber spätestens am zweiten Tag juckt es uns wieder im Hintern, dann müssen wir los.

Für Menschen aus diesen beiden Kategorien ist diese Seite gedacht.
Sie werden hier Reiseberichte und einige Bilder finden, persönliche Eindrücke und keine Schönrederei wie in einem Reiseführer.


Update Januar 2008:

Und warum nun auch noch ein Womo- Blog?

Wir haben uns überlegt, dass wir in loser Reihenfolge, aber stets chronologisch geordnet (älteste Beiträge ganz unten), die Geschichte unseres Wohnmobils als Wohnmobilblog, als unseren Womo-Blog veröffentlichen werden.
Was ist ein Blog? Ein Blog ist eine Art Tagebuch, wo interessante Themen in Kurzform zusammen getragen werden. Und genau das werden wir tun. Die genauen Beweggründe habe ich hier:

Viele Gäste unserer Webseite haben Interesse an unserem alten Wohnmobil gezeigt.
Und was die google- Auswertung unserer Webseite angeht, haben wir mit "altes Wohnmobil" in Kombination mit "Kosten, Anschaffung, Betrieb oder Wartung" mehr Anfragen und Klicks erhalten, als zum Thema Reiseberichte oder Reisetagebuch.

Warum ist das so?
Nun ich denke das liegt daran, dass viele Menschen eine eigene Internetseite haben.
Geben Sie mal bei google "Reisebericht
Wohnmobil" ein: 133.000 Treffer im Januar 2008. Wahnsinn!

Fast jeder stellt zwar sein Fahrzeug oder seine Reiseberichte vor, hat ein paar Bilder dazu und vielleicht ein paar Zahlen, wie techn. Daten oder Verbrauch.
Allenfalls finden sich hin und wieder Hinweise und Anleitungen zu Umbauten von Basisfahrzeug und Aufbau.
Dies ist bei uns natürlich auch so.

Und warum?
Weil wir stolz darauf sind, dass wir mit unserem Wohnmobil die Welt bereist haben und vielleicht weil wir ein Stück weit Anerkennung unserer Leser wollen.
Reparaturen, Kosten, alltägliche Dinge wie der Einkauf, die Fahrt zur Arbeit, Ärger weil Wohni vielleicht nicht anspringt und natürlich das liebe Geld sind allerdings Themen, worüber man aus diversen Gründen nicht gern redet oder im Internet nur selten eine eigene Informationsseite zu diesem Thema gründet.

Einerseits, weil es alltägliche Dinge sind und man sich gar nicht bewusst wird, dass diese Dinge vielleicht interessant sein könnten. Stichwort "Mit offenen Augen durch die Welt gehen"
Und andererseits, weil man auf einen Urlaub stolz sein kann. Weil es eine schöne Zeit war und man vielleicht den Leser ein wenig neidisch machen will.
OK, man verpackt das nett und schreibt, dass man seine Leser gerne das wunderschöne Land nahebringen möchte, dass man seine Erfahrungen mitteilen will und so, aber ein wenig lechzen die meisten Reiseberichtsautoren doch nur nach Anerkennung und Sandkastengeplänkel: "Guck mal was ich hab..."
OK, ist überspitzt und übertrieben, aber manchmal gewinne ich nunmal beim Lesen genau diesen Eindruck. Dem wollte ich schon seit dem ersten Tag unserer Reiseberichte entgegen wirken und habe ausnahmslos jedes Missgeschick, Kritik und auch negative Erfahrungen und Gefühle mit aufgenommen. Dies einerseits für uns selbst, um die Erinnerung richtig zu bewahren und "das Gefühl von damals" auch nach Jahren noch abrufen zu können (Gefühle verblassen, wenn man sich keinen Psychischen Anker wirft!) und andererseits, um unsere Leser vom ersten Moment an in unsere Geschichte mit einzubinden.
Es läuft nunmal nicht alles immer "klaroklärchen"...

Aber wie gesagt, Reiseberichte gibt es wie Sand am Meer und daher habe ich mich entschlossen neben den Reiseberichten (die es natürlich weiterhin geben wird) auch einen kleinen Wohnmobilblog zu beginnen.
In der Welt von Web 2.0 ist dies nicht ungewöhnlich. Jeder hat was mitzuteilen und alle machen mit.
Mir gefällt das...


 

 

 

 

 
         
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