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Die Reisesaison 2009 mit dem Wohnmobil endet.
Es bleibt ein lachendes und ein weinendes Auge...

Saisonende 2009:

Letztes Jahr, mit Ende der Saison 2008, haben wir eine umfangreiche Statistik über alle Kosten und Co aufgestellt, die uns in einem ganzen Wohnmobilreisejahr aufgefallen sind.
Dies hat natürlich recht lang gedauert und entsprechend spät (da war schon Frühjahr 2009) haben wir den entsprechenden Artikel veröffentlicht.
Dieses Jahr verzichten wir auf eine solche umfangreiche Statistik, was 2 Gründe hat.

Der erste Grund ist recht leicht erklärt:
Im wesentlichen sind unsere Kosten nicht von denen des Vorjahres abgewichen. Gut, wir hatten einmal die Hauptuntersuchung mit einigen Arbeiten, aber hierfür haben wir im Rahmen der Rücklagen im letzten Jahr (wo fast keine Reparaturen angefallen sind) schon einiges ansparen können.

Zum zweiten haben wir den Saisonabschluss 2009 mit einem lachenden und einem weinenden Auge erlebt, sodass uns der das Jahresende (zumindest aus Reisesicht) zugleich sehr leicht und sehr schwer fällt.

Natürlich blicken wir auf eine sehr erfolgreiche Reisesaison 2009 zurück. Die Dieselpreise waren erfreulicherweise fast im ganzen Jahr relativ stabil (wenn ich da den Horrorsommer 2008 mit Preisen von mehr als 1,50 € für einen Liter Diesel denke...) und auch privat ist es uns gelungen die wenigen Urlaubstage ideal mit Wochenenden, Brückentagen und Überstundenabbau zu verlängern, sodass wir wirklich ein wahrliches Urlaubs- Rekordjahr zu vermelden haben!

So haben wir es mit nur 30 reellen Urlaubstagen geschafft, unsere persönlichen Bestmarken in Punkto Auswärts- Übernachtungen zu knacken.
Ganze 54 Nächte haben wir 2009 im Wohnmobil verlebt!

Das wir dabei aber nicht nur vor der eigenen Haustür gestanden haben, zeigt diese eindrucksvolle Reisestatistik:

Ungarn:
- Reise zum Plattensee: 9 Übernachtungen

Dänemark:
- Rundreise zum Nordkap Dänemarks: 8 Übernachtungen

Frankreich:
- Rundreise an der Côte d’Azur: 14 Übernachtungen

Holland / Niederlande:
- Wochenende in Zeeland: 2 Übernachtungen

Österreich:
- Im Rahmen unserer Ungarn- Reise bei An- und Abfahrt: 2 Übernachtungen

Und natürlich, als unser kleiner Beitrag zum „Konjunkturpaket“, die Übernachtungen in Deutschland:
- Im Rahmen unserer Ungarn- Reise auf der Rückfahrt: 2 Übernachtungen
- im Rahmen unserer DK- Reise mit Abstecher an die dt. Ostsee: 9 Nächte
- eigenständige Reise ins Cuxland: 3 Übernachtungen
- Badewochenende an der Ulmbachtalsperre: 2 Übernachtungen
- eigenständige Schwarzwaldrundreise: 4 Übernachtungen.

Soll mal die Kanzlerin sagen, wir wären uns unserer Verantwortung gegenüber der innerdeutschen Wirtschaft nicht bewusst gewesen ;-)

Eindrucksvoll zeigen sich aber nicht nur die Übernachtungen, auch die Laufleistung unseres braven Wohnmobils, genannt Wohni, finden Beachtung:
Kilometer bei Saisonbeginn:     188.913
Kilometer bei Saisonende:        200.974
gefahrene Kilometer 2009: 12.061

Auch ein neuer Rekord!

Daher blicken wir natürlich mit einem lachenden Auge auf die Reisesaison 2009 zurück, die für uns ein voller Erfolg war.
Und so ist es uns auch nicht schwer gefallen, das Wohnmobil am letzten Tag des Monats September wieder in unsere Nachbargemeinde zu fahren und dort beim Bauern Unterschlupf zu finden.
Dabei sind wir bei den Vorbereitungen allerdings noch einmal deutlich gründlicher vorgegangen, wie im Saisonwechsel 2008 / 2009.
Einige wissen es sicherlich noch, zum Saisonstart mussten wir den Besuch eines kleinen Nagers in unserem Wohnmobil vermelden.
Mehrere Kabel durchgebissen, den Teppich angenagt und vielleicht sogar in Ecken gepinkelt, das hat uns natürlich geärgert.
Nun, den Nagerbefall können wir zwar bekämpfen, aber sicherlich kaum vollumfänglich ausschließen, daher haben wir für die Winterabstellung 2009 / 2010 das Projekt „Wohnmobil- Winterabstellung“ deutlich ausgeweitet.
Wie immer werden natürlich Batterien ausgebaut, die Tanks gereinigt und entleert, der Tank vollgemacht usw. (Unsere komplette Winterabstellungs- Checkliste findet sich hier: Wohnmobil im Winterschlaf, Saisonende 2007)
Aber damit geben wir uns 2009 nicht mehr zufrieden.
Allein die Sorge, dass die Maus vielleicht im Alkoven auf die Matratze gemacht haben könnte, hatten wir unsere Matratze zum Saisonbeginn 2009 komplett ausgetauscht. Wer will schon da schlafen, wo vielleicht eine Maus hingemacht hat?!

Daher haben wir dieses Jahr alle Stoffe aus dem Wohnmobil entfernt. Also Sitzpolster raus, Matratze raus, Gardinchen raus, Handtücher raus, Klamotten raus. Einfach alles raus, was in irgendeiner Weise im Gewebe verunreinigt werden könnte.
Nur den Teppich haben wir drinnen gelassen, da wir diesen sowieso austauschen, wenn sich dieser noch verschlechtern sollte.
Erfahrungen mit dem Austausch eines Teppichs im Wohnmobil haben wir ja mittlerweile zur Genüge ;-)

         
     Die Blätter am Baum werden gelb, ein klares Signal...               ...für die Winterabstellung. Alles fliegt diesmal raus!

         
     Alle Sitzpolster nehmen wir aus dem Wohnmobil                      Und sogar die Matratze wird nicht im Wohnmobil verbleiben!

Das war natürlich ein ganzes Stück Arbeit, aber lieber machen wir uns die Arbeit der Aus- und Einräumerei zum Saisonende und zum Saisonbeginn, als das wir zum Saisonbeginn die Sachen neu kaufen müssen, weil irgendwelche Nagetiere in unserem Kuschelbettchen kopuliert haben könnten… ;-)

Nachdem dann aber alle Stoffe raus waren und wir auch die Vorratsschränke dieses Mal wirklich komplett entleert haben (wir wollen nichts als mögliches Lockmittel im Mobil zurücklassen, was nach Essen riechen könnte), sind wir mit einem komplett bis auf die Grundmöbel entleerten Wohnmobil zu unserem Bauern gefahren und haben Wohni in den verdienten Winterschlaf versetzt.
Ein wenig wehmütig wird einem dabei schon, besonders wenn man an das schöne Wetter am letzten Septembertag denkt.
Aber zu Wintercamping haben wir eh keinen Bezug und selbst wenn dem so wäre, hätten wir eh keine freien Tage mehr.
Also flüstern wir leise: „Schlaf gut Wohni, bis zum nächsten Jahr“ :-)

         
     Den Tank nochmals voll machen...                                           ...und dann fahren wir durch den schönen Herbst

         
     Ins Nachbardörfchen zum Bauern in die Halle                           Schlaf gut Wohni, bis zum nächsten Jahr!

 


Der Winter bietet ohne weitere Reisen sowieso genügend Gelegenheiten, sich mit den letzten Reisen auseinanderzusetzen. Immerhin sind viele Reiseziele auf unserer Reise- Abflugtafel noch unbearbeitet!
Und an kalten Wintertagen, wenn es draußen stürmt und schneit, gibt es doch nicht schöneres, als sich mit einer guten Tasse Tee vor die Reisenotizen zu setzen, die Bilder zu sichten und die schönen Urlaube Revue passieren zu lassen.
Dabei hätten wir dann selbstverständlich auch unsere Reisen soweit aufbereitet, dass wir diese nach und nach hier auf transitfrei.de veröffentlicht hätten.
Unsere Leser sollen ja auch was von unseren Touren haben und ich gebe zu, vielleicht auch ein ganz klein wenig neidisch gemacht werden. ;-)

Aber als wir dann, nachdem wir unser Mobil in die Winterpause verbracht haben, zuhause los legen wollten, geschah unvorhergesehen das Unmögliche!
Und dies ist auch der Grund, warum wir Anfangs von einem „weinenden Auge“ berichtet haben.
Denn die Reisenotizen, die wir unterwegs angefertigt haben, sind weg!
Ja, WEG! So traurig das ist.
Zur Erklärung: Unsere Reisenotizen, die zuhause als Basis für die Aufbereitung dienen und somit unersetzlich sind, führen wir am PC unterwegs nach jedem Reisetag. Abends mal eine auf zwei Stündchen hinsetzen und einfach mal überlegen: „Was haben wir denn heute alles gemacht?“
Dann schreibt man diese auf (ideal auf einem kleinen Laptop, da reicht ein alter gebrauchter!) und hat dann zuhause das ideale Reisetagebuch.
Aus Angst, dass mir jedoch unser Laptop und damit unsere Reisenotizen gestohlen werden könnten, habe ich die Notizen auf einem kleinen USB- Stick gespeichert gehabt.
Diesen habe ich eigentlich immer dabei. Nur seit einigen Tagen (genauer seit gut 2 Wochen schon) ist dieser verschwunden.
Natürlich haben wir intensiv danach gesucht und viele Möglichkeiten ausgeschöpft. Zum Schluss blieben dann nur noch Unsinnigkeiten und „Strohhalme“ wie „Fusselsieb der Waschmaschine“ oder übrig, aber auch das hat nicht geholfen. Der Stick, mit allen dort enthaltenen Reisenotizen, bleibt verschwunden.
Wir müssen uns daher damit abfinden, dass große Teile unserer Reisenotizen verloren sind.

Dies betrifft:
Kurztouren:

  1. Schwarzwald 2009: Diese Reise ist nahezu fertig, sie wird bald veröffentlicht

Lange Touren:

  1. Ungarn 2009, Saisonstart: Ob diese Reise noch kommt, ist ungewiss. Sämtliche Reisenotizen sind bis auf 2 Anreisetage verloren
  2. Gardasee 2008, Herbsttour: Diese Reise ist vollständig verloren, wahrscheinlich werden wir sie nicht mehr veröffentlichen können
  3. Schweden 2008, Sommerurlaub: Hiervon sind einige Back-Ups vorhanden, den Bestand schätze ich auch ca. 30%. Das wir diese Reise allerdings noch nachreichen ist wenig aussichtsreich, da Schlüsselerlebnisse fehlen.
  4. Dänemark 2009, Sommerurlaub: Diese Reise ist zum Glück zu großen Teilen als Back- Up verfügbar. Sie wird daher kommen. Es wird nur einige Zeit dauern…
  5. Südfrankreich 2009, Herbsttour: Von dieser Reise ist faktisch nichts mehr vorhanden, das ganze Reisetagebuch ist weg. Allerdings ist die Reise noch nicht so lange her! Daher werden wir versuchen, eventuell zumindest einige Teile anhand der Bilder und Erinnerungen wieder zurück zu holen. Es wird aber sicherlich dauern.

Und ob wir es überhaupt schaffen, vermag ich noch nicht zu sagen.

Ich bitte daher alle unsere Leserinnen und Leser um Verständnis, wenn wir angekündigte Reisen nicht mehr oder nur noch mit großer Verzögerung veröffentlichen.
Uns tut dies mindestens genau so sehr weh, wie euch, das könnt ihr uns glauben!

 


 
         
       
         
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